In der Steiermark ist der SvE* bei der Feuerwehr leider noch in den Kinderschuhen. Es gibt da und dort einige Projekte und interessierte Personen die das vorantreiben wollen.
Leider ist dieser neue und sehr junge Zweig der psychosomatischen Betreuung noch nicht wirklich akzeptiert. Es herrscht noch immer die Meinung, dass man diese Hilfestellung in der Feuerwehr nicht benötigt. In den anderen Einsatzorganisationen, wie zum Beispiel beim Roten Kreuz oder der Polizei sind diese Dienste sehr wohl anerkannt und helfen Situationen, die bei Einsätzen aufgetreten sind zu meistern oder auch einer professionellen Hilfe weiter zugeben.
Meinem Team wurde durch das Rote Kreuz die Möglichkeit gegeben, den SvE-Kurs im Ausbildungszentrum des RK beizuwohnen. In den ersten zwei Einheiten wurden uns wichtige Werkzeuge zur Bewältigung und Unterstützung von traumatischen Ereignissen mit gegeben. Hier wurde uns Bewusst, dass eine Einrichtung, wie dem SvE beim RK, bei der Feuerwehr auch seinen Platz haben muss!
Denn auch in unseren Reihen gibt es genügen Kameraden, die nicht nur einen, sonder mehrere traumatisierende Einsätze hatten, und sich aber auf Grund von Scham und Angst sich nicht trauten, ihre dadurch resultierende Probleme, ihren Kameraden oder jemanden anderes anzuvertrauen.Denn diese Probleme sind dann immer und überall präsent und könne nicht bewältigt werden. Um diesem Zustand zuvor zukommen, ist die Einrichtung SvE da.
Wir hoffen, dass die vorgesetzten Kommanden sich ihrer Verantwortung bewusst sind, und die Einrichtung des SvE bei der Feuerwehr tatkräftig unterstützen werden!
*Stressverarbeitung von Einsatzkräften






