Peer für Einsatzkräfte
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Erlebnisse die zu Psychotraumata führen können
Beispielhafte Erlebnisse mit möglichen Folgen sind:
- stark verstümmelte oder verbrannte Menschen, sterbende Menschen,
- erfolglose Reanimation von Kindern und Erwachsenen, plötzlicher Kindstod,
- Opfer sinnloser Gewalt und Folgen von Kriminalität,
- Massenunfälle
- Suizidenten,
- die Tatsache, dass die Hilfe trotz aller Anstrengungen zu spät kommt,
- extreme Witterungseinflüsse,
- Gefahr für die eigene Gesundheit
Mögliche Folgen für Helfer
Mögliche Folgen für den Helfer sind:
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Burnout-Syndrom - Psychische und physische Dauererschöpfung
Hilfeteams für Helfer
Zur "Hilfe für den Helfer" werden sogenannte PSU-Teams herangezogen – synonym: CISM-Teams, OPEN-Teams, SbE-Teams)). Alle diese "Hilfeteams" bestehen aus zusätzlich in "Critical Incident Stress Management (CISM)" geschulten "Peers" und organisierten "Psychosozialen Fachkräften".
Als Psychosoziale Fachkräfte werden oft Geistliche, aber auch Ärzte herangezogen, mit zumindest einer Zusatzausbildung zum Feuerwehrmann oder ähnlichem. Peers sind Mitarbeiter der o.a. Einsatzorganisationen, die neben persönlicher Eignung viel Erfahrung in ihrem Fachbereich mitbringen.
Situation in Österreich
Die Peers gehören meist jeweils der eigenen Einsatzorganisation an und üben ihre psychologischen Kenntnisse in ihrem Beruf aus. In Einsatzfällen sind sie überwiegend ehrenamtlich (als Peers bei der Feuerwehr: Feuerwehrkameraden; bei den Rettungsdiensten freiwillige Helfer bei der jeweiligen Organisation etc; sie sind per definitionem (s.o) Insider). Da bei vielen freiwilligen Feuerwehren auch Priester Mitglieder sind, führen diese die Tätigkeit in ihrer Funktion als Feuerwehrkurate durch.






