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Dornfingerspinnen

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aus Wikipedia , der freien Enzyklopädie

Der Dornfinger (Cheiracanthium punctorium oder auch Chiracanthium p.) eine in Mitteleuropa beheimatete Echte Webspinne. Er wird bis zu 1,5 cm lang und gehört zur Familie der Dornfingerspinnen (Miturgidae). Die Weibchen spinnen aus Grashalmen und dergleichen eine unten offene Gespinstglocke, in die sie die Eier ablegen. Der Eikokon in dem danach verschlossenen Gespinst wird vom Weibchen bewacht und aggressiv verteidigt.

Cheiracanthium punctorium, die größte im südlichen Mitteleuropa beheimatete Art, kann mit ihrem Giftbiss die menschliche Haut durchdringen. Bei den anderen einheimischen Spinnenarten sind die Giftklauen dafür zu kurz. Der Betroffene hat heftige Schmerzen, und die Bissstelle läuft blaurot an. Bei empfindlichen Menschen kann es nach dem Biss zu Übelkeit, Kreislaufbeschwerden und Erbrechen kommen. Die Art breitet sich, durch das zunehmend trockene und warme Klima in Folge der globalen Erwärmung begünstigt, unter anderem in Brandenburg aus. Die Spinnenart steht noch auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, erobert aber zunehmend nördlich gelegene Lebensräume. So sind auch in Österreich bereits einige Fälle bekannt, wonach der Dornfinger nicht nur gesichtet wurde sondern auch Menschen gebissen hat. Sogar in Wien wurde bereits ein Dornfinger gesichtet.

Commons: Dornfinger – Bilder, Videos oder Audiodateien

Artikel über Vorfall mit Dornfinger in Österreich

 

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